KI in der Produktion: Ein Sprungbrett zu Kosten- und Prozesseffizienz
BMW macht es vor: In der Automobilproduktion setzt der Hersteller auf Künstliche Intelligenz, um eine präzise Qualitätssicherung für tausende Fahrzeuge täglich umzusetzen. Was früher aufwändige Messtechnik und manuelle Prüfungen erforderte, übernehmen heute hochauflösende Kameras und intelligente Algorithmen. Dieses Beispiel zeigt, wie stark KI die Qualitätssicherung in produzierenden Unternehmen verändern kann. Statt zeitintensiver Prüfprozesse ermöglichen lernende Systeme eine schnelle, automatisierte Erkennung von Fehlern. Ausschuss und Nacharbeit lassen sich dadurch erheblich reduzieren – die Effizienz in der Fertigung steigt.

Qualitätssicherung ist nur der Anfang
Doch Qualitätssicherung ist nur einer von vielen Anwendungsfällen für den Einsatz von KI in der Produktion. Weitab von Schlagworten wie „Industrie 4.0“ sorgen selbstlernende Systeme schon heute für spürbare Kostensenkungen und mehr Resilienz – ein entscheidender Vorteil in Zeiten fragiler Lieferketten.
Ein Beispiel ist der Maschinen- und Anlagenbau, wo KI die Produktionsplanung verbessert. Durch maschinelles Lernen werden Planungsdaten, etwa Wiederbeschaffungszeiten, realitätsnäher und präziser. Das führt zu höherer Termintreue, besserer Kundenzufriedenheit und optimierten Abläufen.
Fehlerhafte Stammdaten werden automatisch erkannt und korrigiert – ein wichtiger Schritt hin zu einer stabilen, datengetriebenen Produktion.
Das Beste daran: Die meisten Unternehmen verfügen bereits über ausreichend Daten in ihren Systemen. Es braucht also oft keine großen Investitionen, sondern vor allem den Mut, sie gezielt zu nutzen.
KI schafft messbaren Mehrwert
Wie groß das Potenzial wirklich ist, zeigt die Studie „Machine Learning 2021“ vom INFORM DataLab in Zusammenarbeit mit Microsoft und Lufthansa Industry Solutions.
Demnach haben rund 65 Prozent der befragten Unternehmen bereits Machine Learning im Einsatz oder planen den Rollout. Die wichtigsten Anwendungsfelder: IT (76 Prozent) und Produktionsumgebungen (57 Prozent).
Zwar fehlen vielen Unternehmen Fachkräfte und Know-how – doch externe Unterstützung kann diese Lücke schnell schließen. Der Nutzen zeigt sich deutlich:
Mehr als 60 Prozent der befragten Firmen konnten bereits nach drei Monaten positive Ergebnisse verzeichnen – vor allem in Form von höherer Produktivität und geringeren Kosten.
Fazit
KI ist längst keine Zukunftsmusik mehr. Für produzierende Unternehmen bietet sie konkrete, greifbare Vorteile – von besserer Termintreue über optimierte Planungsdaten bis hin zu höherer Produktqualität.
Wenn Du Deine Fertigung zukunftssicher aufstellen willst, führt an Künstlicher Intelligenz kein Weg mehr vorbei.



