Grüner Wald voller Bäume

Die Basis: Globale Nachhaltigkeitsziele

Am Fundament der ESG-Architektur stehen die 17 Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) der Vereinten Nationen. Sie dienen als weltweiter Kompass für nachhaltige Entwicklung und adressieren zentrale Herausforderungen wie Armut, Ungleichheit, Klimawandel und Ressourcenschutz.

Diese Ziele helfen dir, deine Unternehmensstrategie mit einer globalen Nachhaltigkeitsagenda zu verbinden. Wenn du die SDGs in deine Geschäftsprozesse integrierst, zeigst du, dass dein Unternehmen Verantwortung übernimmt – für soziale, ökologische und wirtschaftliche Auswirkungen gleichermaßen.

ESG-Rahmenwerke: Der nächste Schritt in der Nachhaltigkeit

Eine Ebene darüber befinden sich verschiedene Rahmenwerke, die dir helfen, ESG-Themen zu konkretisieren, zu messen und zu berichten. Sie unterstützen dich dabei, relevante Faktoren für deine Branche und Stakeholder zu identifizieren und deine Nachhaltigkeitsleistung nachvollziehbar zu machen.

Hier sind die wichtigsten:

  • Global Reporting Initiative (GRI): Liefert Leitlinien und Indikatoren für standardisierte, transparente Nachhaltigkeitsberichte und hilft dir, Fortschritte gegenüber Stakeholdern sichtbar zu machen.

  • Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD): Unterstützt dich dabei, klimabezogene Risiken und Chancen zu bewerten und in die Finanzberichterstattung zu integrieren.

  • Sustainability Accounting Standards Board (SASB): Bietet branchenspezifische Standards, um relevante ESG-Informationen offenzulegen – insbesondere solche, die für Investoren wichtig sind.

  • European Sustainability Reporting Standards (ESRS): Entwickelt von der EFRAG, bilden sie den europäischen Standard für Nachhaltigkeitsberichte. Sie sorgen für Konsistenz, Vergleichbarkeit und Zuverlässigkeit der ESG-Daten in der EU und bereiten Unternehmen optimal auf die gesetzlichen Anforderungen vor.

Diese Rahmenwerke bilden das methodische Rückgrat deiner ESG-Strategie. Sie machen Nachhaltigkeit messbar, vergleichbar und glaubwürdig.

Die Spitze: Vorschriften zur ESG-Berichterstattung

Ganz oben in der ESG-Architektur stehen die gesetzlichen Vorschriften, die Nachhaltigkeitsberichterstattung verpflichtend machen. Damit wird sichergestellt, dass ESG-Daten nach einheitlichen Standards erhoben und offengelegt werden.

Ein besonders wichtiges Regelwerk ist die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) der Europäischen Union. Sie verpflichtet ab 2025 immer mehr Unternehmen, detaillierte ESG-Berichte zu erstellen und ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten transparent zu machen. Die CSRD sorgt dafür, dass Nachhaltigkeitsberichterstattung auf Augenhöhe mit der Finanzberichterstattung steht – mit klaren Vorgaben und überprüfbaren Kennzahlen.

Fazit: Mit der ESG-Architektur sicher durch die Nachhaltigkeitslandschaft

Die ESG-Architektur bietet dir eine klare Orientierung, um Nachhaltigkeit ganzheitlich in dein Unternehmen zu integrieren – von den globalen Zielen bis hin zu verbindlichen Vorschriften. Wenn du sie richtig nutzt, kannst du Nachhaltigkeit nicht nur dokumentieren, sondern aktiv gestalten.

Bleibe dabei immer am Puls neuer Entwicklungen, denn die ESG-Landschaft verändert sich stetig. Wer frühzeitig Strukturen schafft und datengetrieben arbeitet, gewinnt Vertrauen, Transparenz und einen echten Wettbewerbsvorteil.

Wenn du wissen möchtest, wie du Nachhaltigkeit konkret und datenbasiert umsetzen kannst, unterstützt dich das INFORM DataLab mit individuellen Lösungen für ESG-Reporting und Datenstrategie.